Lehrbetrieb Käserei Thörigen 

altIn unserem Betrieb kann pro Jahr ein Lehrling ausgebildet werden. Momentan ist in der Käserei Thörigen Michael Wälchli der einzige Lehrling im dritten Lehrjahr.

 

Interessierte Jugendliche können in unserem Betrieb eine Schnupperlehre absolvieren.
Haben wir Dein Interesse am Milchtechnologe/in geweckt?  Melde Dich bei Beat Roder unter der Rubrik Kontakt für eine Schnupper-Woche. Wir zeigen Dir gerne den Weg der Milch von der Kuh, über die Käserei und als Emmentaler AOC in unserem Keller. Der Schlusspunkt Deiner Schnupperwoche ist ein Besuch bei der Emmi AG in Kirchberg. Dort werden die Käse anhand der Kundenwünsche gepflegt, portioniert, verpackt und weit über die Schweizergrenzen an die Käseliebhaber geliefert.

Die Lehre als Milchtechnologe

Von Schlatter Benjamin, Lehrling Käserei Thörigen
altWenn ich heute jemandem sage ich mache eine Lehre als Milchtechnologe, so kommen fragende Blicke zurück. Meist fällt dann noch das Wort ? Käser? - diesen Beruf gibt es allerdings nicht mehr. Seit 2003 sind die beiden Berufe Käser und Molkerist zu einem zusammengefasst. Da beide in gewissen Bereichen schwer von einander zu trennen waren und der Rohstoff, sowie die Anforderungen bezüglich Hygiene bei beiden dieselben sind, macht dies auch Sinn. Die Modernisierung brachte einige Änderungen mit sich. Der angehende Milchtechnologe muss praktisch in mindestens 4 Hauptbereichen ausgebildet werden. Solche Hauptbereiche sind Hartkäse, Weichkäse, Konsummilch, Butter, Speiseeis und viele mehr. Der Milchtechnologenlehrling kann nach seiner praktischen Ausbildung dann auch die Theorie wählen. Insgesamt muss er min. 5 von 10 angebotenen Modulen besuchen die z.B. die Käsefabrikation genauer unter die Lupe nehmen. Es bietet sich dabei an die Lehre auf 2 Lehrbetriebe aufzuteilen. Der Unterschied zwischen einem Industriegiganten wie der Emmi und einer gewerblichen Käserei ist riesig.
Natürlich ist der Grundlagenunterricht für alle derselbe. Man erfährt viel über die Mikrobiologie in einem Käse, aber auch die Funktionsweise von Industrieanlagen kommt zur Sprache. Ein Grossteil des Grundlagenunterrichts stellt auch das Rechnen dar, mit welchem der Milchtechnologe auch viel in der Praxis konfrontiert wird.